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Wie funktioniert ein Kernkraftwerk (KKW)? Das ist eigentlich ganz simpel: In der ersten Animation sehen wir ein KKW von außen. Der große Turm, da wo Wasserdampf rauskommt, ist der Kühlturm. In dem Gebäude, das ein kuppelförmiges Dach hat, befinden sich die Brennstäbe. In dem Gebäude daneben wird dann der Strom erzeugt. |
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Was passiert bei den Brennstäben? Die Brennstäbe (in der Animation rot dargestellt) erhitzen einen Wasserkreislauf, der hier mit dem grünen Pfeil gezeigt wird. Dieser Wasserkreislauf (der steht übrigens unter Druck, damit dass Wasser nicht verdampft) wird gekühlt durch den Wasserkreislauf, der mit dem lila Pfeil dargestellt ist. Hier steht das Wasser nicht unter Druck, und verdampft. |
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Wie wird der Strom erzeugt? Hier sehen wir wieder den Wasserkreislauf mit dem lila Pfeil. Der Wasserdampf wird hier durch eine Turbine geführt, die hier auch lila dargestellt ist. Die Turbine ist an einem riesigen Dynamo dran, der dann den Strom erzeugt. Der Wasserkreislauf wird dann durch das Wasser, das mit blauen Pfeilen gezeigt ist, gekühlt. Das Wasser mit den blauen Pfeilen verdampft und wird dann in den Kühlturm geleitet, wo der Dampf dann in die Atmosphäre gegeben wird. |
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Was geschieht in den Brennstäben? In den Brennstäben ist radioaktives Material wie Uran oder Plutonium. Dieses Material liegt in Form von Stäben vor. Das wird jetzt mit Neutronen beschossen (wie links dargestellt). Der Atomkern wird instabil und teilt sich (schwarze Pfeile). Dabei wird sehr viel Gamma-Strahlung freigesetzt. Auch fliegen dann viele Neutronen rum. Diese treffen dann auf andere Atomkerne und da passiert das selbe. Wenn so eine Kettenreaktion unkontrolliert ablaufen würde, würde das Wasser in wenigen Sekunden über eine Millionen Grad heiß werden. Um dies zu verhindern, kann man zwischen die Stäbe ein Material reinschieben, dass Neutronen absorbiert. rot: Proton (p+) weiß: Neutron (n) gelb: Gammstrahlung |
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